Sexualtherapie

Wenn statt Lust nur noch Frust im Bett regiert und das Liebesleben immer mehr zur freudlosen Angelegenheit in einer Ehe oder Partnerschaft wird, leidet sehr schnell die gesamte Beziehung darunter.

Es besteht ein starker Zusammenhang zwischen dem psychischen Wohlbefinden einerseits und dem sexuellen Erleben und der Paarbeziehung andererseits. Paarkonflikte können eine Ursache für Probleme im Sexualleben sein, auf jeden Fall wirken sie sich aber auf die Qualität einer Beziehung aus. Aber auch Singles, die seltene oder gar keine Sexualkontakte haben, empfinden diesen Mangel als eine Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität.

Auch wenn in der heutigen Gesellschaft mit der Sexualität sehr viel offener umgegangen wird, haben viele Menschen immer noch - oder vielleicht sogar gerade deswegen – Schwierigkeiten, über ihre sexuellen Probleme, Wünsche und Phantasien zu sprechen. Sexualität ist nach wie vor ein sehr intimes Thema, das stark besetzt ist mit Gefühlen wie Angst, Unsicherheit, Scham und Verletzlichkeit. Ein offenes Gespräch über die eigenen sexuellen Bedürfnisse und Probleme kann dabei schon als entlastend empfunden werden, insbesondere wenn man erkennt, dass man kein Einzelfall ist.

Es gibt zahlreiche Themen bei der eine Sexualtherapie hilfreich ist:

  • sexuelle Lustlosigkeit
  • Versagensängste
  • Sexuelle Störungen (z. B. Erektionsstörungen)
  • unterschiedliche Bedürfnisse und Vorlieben der Partner
  • Wünsche und Phantasien können nicht angesprochen werden
  • Schwierigkeiten mit der eigenen Sexualität

Bei sexuellen Störungen und Problemen ist eine diagnostische Abklärung durch einen Facharzt im Vorfeld zu empfehlen. Es soll dabei sichergestellt werden, dass die sexuellen Probleme keine körperlichen Ursachen haben, die vorrangig medizinisch behandelt werden müssten. Eine psychologische Beratung /Therapie wäre dann begleitend zur medizinischen Behandlung sinnvoll.

Hier finden Sie die Kontaktmöglichkeiten.

© 2018 Praxis für Psychotherapie (HPG) & Paartherapie Carmen Kohler